Die regelmäßige und fachgerechte Wartung von Aufzugsanlagen sowie Fahrtreppen ist entscheidend für einen sicheren, störungsfreien Betrieb und den langfristigen Werterhalt Ihrer Anlagen. Gesetzliche Vorgaben wie die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) verpflichten Betreiber dazu, Aufzüge und Fahrtreppen als überwachungsbedürftige Anlagen stets in einem verkehrssicheren Zustand zu halten und Risiken für Personen auszuschließen. Wir arbeiten in Anlehnung an die europäische Norm DIN EN 13015, welche präzise die Vorgaben für Instandhaltungsanweisungen definiert und sicherstellt, dass alle sicherheitsrelevanten Bauteile präventiv geprüft, gewartet und gegebenenfalls instand gesetzt werden. Eine systematische Wartung verhindert ungeplante Stillstandzeiten, minimiert das Haftungsrisiko für Betreiber und verlängert die Lebensdauer der gesamten Fördertechnik deutlich.
Ganz gleich, ob Personenaufzug, Lastenaufzug oder Fahrtreppe: Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Wartungskonzepte für alle Anlagen unabhängig vom jeweiligen Hersteller. Unsere qualifizierten Servicetechniker verfügen über herstellerübergreifendes Fachwissen sowie den Zugriff auf moderne Diagnosewerkzeuge und passende Ersatzteile gängiger Marken. Dadurch profitieren Sie von flexiblen Instandhaltungslösungen aus einer Hand ohne an teure Werksverträge einzelner Hersteller gebunden zu sein. Wir stimmen die Wartungsintervalle optimal auf die tatsächliche Nutzung, das Alter und die spezifischen Anforderungen Ihrer Anlagen ab.
Sämtliche Leistungen führen wir streng fachgerecht und in voller Übereinstimmung mit den aktuellen Normen und gesetzlichen Vorschriften aus.
Die Kosten hängen stark von der Art des Aufzugs (z. B. Personen-, Lasten- oder Homelift), der Etagenanzahl, der Traglast und der baulichen Situation ab. Einfache Nachrüstungen an Einfamilienhäusern beginnen meist bei etwa 20.000 bis 30.000 Euro, während komplexe Anlagen in Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeobjekten schnell 50.000 Euro und mehr kosten.
Gerne schauen wir uns Ihre baulichen Gegebenheiten vor Ort an und erstellen ein transparentes, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Konzept.
Gesetzlich ist die Regelmäßigkeit nicht starr auf ein Intervall festgelegt, richtet sich aber nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), der Nutzungshäufigkeit und den Herstellerangaben. In der Regel werden Aufzüge 2 bis 4 Mal pro Jahr gewartet. Zudem ist einmal jährlich eine Zwischen- bzw. Hauptprüfung durch eine zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS, z. B. TÜV oder DEKRA) vorgeschrieben.
Im Rahmen unserer individuell angepassten Wartungsverträge übernehmen wir die termingerechte Instandhaltung und begleiten Sie verlässlich bei allen ZÜS-Terminen.
Keine Panik: Ein Aufzug kann nicht einfach abstürzen, da moderne Anlagen über mehrfache mechanische Sicherheitssysteme (wie die Fangvorrichtung) verfügen. Bei einem Stillstand drücken Fahrgäste einfach den Notrufknopf in der Kabine. Dieser verbindet sofort mit einer 24/7-Notrufleitstelle, die geschultes Personal oder einen Sicherheitsdienst zur Personenbefreiung losschickt.
Wir statten Ihre Anlage mit moderner, normkonformer Notruftechnik aus und organisieren im Notfall über eine verlässliche Leitstelle die schnelle Personenbefreiung.
Es gibt nicht den einen „besten“ Hersteller. Große Marken wie Otis, Schindler, ThyssenKrupp (TK Elevator) oder Kone bieten bewährte Technik, aber auch mittelständische Hersteller liefern hervorragende Komponenten. Viel wichtiger als der Name auf dem Schild ist eine fachgerechte Installation und eine regelmäßige, herstellerunabhängige Wartung.
Als meistergeführter Fachbetrieb betreuen wir Aufzugsanlagen aller gängigen Hersteller neutral, fachgerecht und ohne die teuren Bindungen großer Konzernstrukturen.
Die Reparaturkosten lassen sich nicht pauschal beziffern, da sie stark von der Art des Defekts, den benötigten Ersatzteilen und dem Aufwand vor Ort abhängen.
Unser Ziel ist es, teure Folgeschäden gar nicht erst entstehen zu lassen: Im Rahmen unserer regelmäßigen Wartungen erkennen wir Verschleiß frühzeitig und beheben Mängel, bevor es zu plötzlichen, kostenintensiven Ausfällen kommt.
Sollte dennoch eine Reparatur nötig sein, beraten wir Sie ehrlich und bieten Ihnen faire, transparente Lösungen ohne versteckte Kosten.
1. Prüfen Sie, ob Personen in der Kabine eingeschlossen sind (wenn ja: Notrufzentrale verständigen).
2. Sichere Abgrenzung: Schalten Sie die Anlage bei Defekt aus oder sichern Sie die Zugänge, damit niemand gefährdet wird.
3. Fachbetrieb informieren.
Bei Störungen sind wir mit unseren kurzen Wegen im Raum Neumarkt, Nürnberg, Fürth und Erlangen schnell vor Ort, um den Fehler zügig zu beheben und Ausfallzeiten zu minimieren.
Ein Aufzug hat grundsätzlich keine gesetzlich begrenzte Maximallaufzeit. Bei guter Pflege halten Anlagen problemlos 25 bis 30 Jahre oder länger. Allerdings steigen mit zunehmendem Alter das Störungsrisiko, die Ersatzteilkosten und die Anforderungen an Energieeffizienz sowie Sicherheit (z. B. Cybersecurity oder Nachrüstpflichten).
Wir beraten Sie vorausschauend zur Teil- oder Komplettmodernisierung und bringen Ihre Bestandsobjekte Schritt für Schritt auf den aktuellen Stand der Technik.
Als Betreiber einer Aufzugsanlage (z. B. als Hausverwaltung oder Eigentümer) tragen Sie die Betreiberverantwortung für die Betriebssicherheit. Dazu gehören die Bereitstellung eines Notrufsystems, regelmäßige Funktionskontrollen (z. B. durch einen beauftragten Aufzugswärter) sowie die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen.
Wir halten Ihnen rechtlich den Rücken frei: Von Gefährdungsbeurteilungen über die Aufzugswärterprüfung bis hin zur Vorbereitung aller ZÜS-Prüfungen nehmen wir Ihnen den bürokratischen Aufwand komplett ab.
